Messenger im Berufsalltag: Ja, aber …

Ohne Zweifel ist ein Messenger als Kommunikationsmittel eine feine Sache. Ein Anruf wird einen Gesprächspartner unweigerlich bei einer Tätigkeit oder während eines Gesprächs unterbrechen oder in einem völlig unpassenden Moment erreichen. Auch gehört ein wenig höfliches Beiwerk beim Telefonat zum guten Ton. Letztlich will manche Antwort auch überlegt und womöglich diskutiert sein. Dann wird aus einem kurzen Anruf schnell mal ein gutes Viertelstündchen.

Beim Messenger ticken die Uhren anders. Die Inhalte sind auf das Wesentliche reduziert. Bei aller Schnelligkeit ist der Messenger gleichzeitig geduldig. Wann er Aufmerksamkeit bekommt, entscheidet letztlich der Benutzer. Damit können Infos extrem schnell und unkompliziert fließen, Fragen geklärt und Nettigkeiten ausgetauscht werden.

Unterschied zwischen privater und beruflicher Nutzung

Das wissen die Menschen zu schätzen. Mehr als 80 Prozent aller Handy-Nutzer ab 14 Jahren in Deutschland greifen täglich auf eine Messenger-App zu. Die meisten mehrfach pro Stunde und damit oft mehr als einhundert mal am Tag.

Fragen kurz und unkompliziert klären, Informationen innerhalb einer definierten Gruppe austauschen: Das ist auch im beruflichen Alltag von großem Nutzen. Allerdings besteht ein gravierender Unterschied, ob ich privat mit Freunden und Bekannten chatte oder dienstlich mit Kollegen oder Kunden kommuniziere.

Bei einem privaten Austausch ist es schön zu wissen, dass der Inhalt wahrscheinlich nicht in fremde Hände gerät. Bei einem beruflichen Dialog muss das sichergestellt sein. Egal, ob es sich um eine Verabredung zum Mittagessen in der Kantine handelt oder um sensible Interna: Die Firma ist dafür verantwortlich, wie sie Informationen handhabt.
Bei allem, was unter die Rubrik Betriebsgeheimnis fällt, erscheint das offensichtlich. Hier sind Pannen in der Regel schmerzhaft. Bei allen personenbezogenen Informationen sind die Rechte Dritter im Spiel, die gesetzlich geschützt sind. Hier können Pannen sehr teuer werden.

Kein Wunder also, dass verantwortungsbewusste Firmen und Organisationen die berufliche Nutzung von Messenger-Diensten genauestens reglementieren. Und die Nutzung des mit Abstand führenden Dienstes WhatsApp ausdrücklich verbieten. Denn es ist letztlich nicht sichergestellt, dass die über ausländische Server fließenden Informationen auch wirklich vor fremdem Zugriff geschützt sind. Sicher ist hingegen, dass WhatsApp-User den Zugriff auf die eigenen Kontakte gestatten müssen, um die App zu nutzen. Ob die Freunde, Verwandten und Bekannten damit einverstanden sind, dass ihre Kontaktdaten im Hintergrund an WhatsApp fließen? Wer viel fragt, bekommt viele Antworten.

Fließender Übergang zwischen Nutzung und Sucht

Bekannt ist, dass die Anbieter ihre Apps und Online-Dienste im Hinblick auf möglichst intensive Nutzung optimieren. Das liegt auf der Hand, wenn die Anzahl der Klicks, der Likes, der Follower und der Online-Stunden den Erfolg bestimmen. Bekannt ist auch, dass der Übergang von intensiver Nutzung zur Sucht fließend ist.

Führende Anbieter sehen sich mittlerweile mit dem Vorwurf konfrontiert, dass sie diese Sucht nicht nur billigend in Kauf nehmen, sondern gezielt fördern. Und dabei nicht nur Gutes bewirken, sondern Probleme wie zum Beispiel Magersucht bei jungen Frauen verstärken oder die Verbreitung von Verschwörungstheorien fördern.

Klar ist letztlich, dass bei WhatsApp & Co. – wie bei vielen anderen vermeintlich harmlosen Apps – sogenannte Metadaten ausgewertet werden: wer wann wo zugreift und mit wem kommuniziert. Stichwort Meta: So heißt jetzt der Mutterkonzern, dem unter anderem Facebook, Instagram und auch WhatsApp angehören. Der sein Geld damit verdient, personenbezogene Informationen zu sammeln, in Profilen zu bündeln und zu vermarkten. Informationen, die wir als Internet-Nutzer freiwillig oder unfreiwillig bei unseren Online-Aktivitäten hinterlassen.

Messenger sollen Menschen vernetzen – sonst nichts

Mit Nutzerprofilen lässt sich Werbung optimieren und Kaufverhalten beeinflussen. Mit angepassten Informationen lassen sich aber auch Meinungen ändern oder verstärken. Lassen sich Menschen manipulieren.

Wir meinen: Das soll nicht Sinn und Zweck einer App oder eines Messengers sein. Deshalb gehen wir bei ownChat einen grundsätzlich anderen Weg. Wir stehen dazu: Ein Messenger soll Menschen vernetzen – und sonst nichts. Kein Abgriff von Kontakten, keine Sammlung von Daten, keine Werbung.

Mit ownChat schaffen unsere Kunden einen geschützten virtuellen Raum. Für den Austausch unter vier Augen – für die Vernetzung beliebig großer Gruppen. Unkompliziert und effizient. Gemäß den europäischen Datenschutzbestimmungen. Ohne Wenn und Aber. Und ohne doppelten Boden.

Unsere Kunde erleben tagtäglich, wie nützlich ein Messenger im betrieblichen Alltag ist. Sie wissen, dass sie ownChat mit gutem Gewissen nutzen können. Und können sich sicher sein, dass Ihre Daten auch weiterhin nur ihnen gehören. Wir freuen uns, dass unseren Kunden dieser Nutzen und das gute Gefühl einen fairen Preis Wert sind.

(Foto: David Schwarzenberg/Pixabay)